Was ist Coaching ? Was ist der Unterschied zu Beratung und Therapie ?

Auf dieser Seite möchte ich dir den Unterschied zwischen Coaching, Beratung und Therapie darlegen.

Die Coaches der Coaching-Union begrüßen Sie an verschiedenen Standorten im Rhein-Main-Gebiet

Coaching – Therapie- Beratung. Was ist der Unterschied ?

Coaching

Im Coaching wendet der Coach mit seinen Kunden unterschiedlichste Techniken an, um den Kunden (auch Cochee genannt), sich auf seine eigenen Ressourcen zu besinnen und dadurch Probleme zu lösen.

Coaching ist sozusagen „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Ein guter Coach geht immer davon aus, dass sein Klient schon alle Mittel an Board hat, um seine Probleme zu lösen – womöglich sind diese Mittel nur gerade noch nicht greifbar.

Im Coaching gilt der Grundsatz, keine Ratschläge zu erteilen und keine Lösungen vorzugeben.

Der Vorteil von Coaching

besteht darin, dass der Klient lernt, seine eigenen Ressourcen zu erkennen und einzusetzen und dadurch auch in Zukunft, bei ganz anderen Themen, ohne Hilfe ans Ziel zu kommen.

Gib einem Hungrigen einen Fisch und Du machst ihn einen Tag lang satt.

Lehre ihn angeln und er kann sich sein Leben lang selbst ernähren.

Ein seriöser Coach arbeitet (nicht behandelt !) nur mit Menschen, die psychisch gesund sind, bzw. mit dem gesunden Teil der Psyche seiner Klienten.

Es gibt viele Fälle, in denen ein Kunde gleichzeitig eine psychotherapeutische Behandlung durchführt und gleichzeitig ein Coaching in Anspruch nimmt.

Wenn der Coach erkennt, dass ein Klient nicht (mehr) in der Lage ist, sich seiner eigenen Ressourcen bewusst zu werden und diese einzusetzen, so liegt vermutlich eine pathologische Störung vor, die von einem Therapeuten behandelt werden sollte.

Therapie

Eine Therapie „heilt“ grundsätzlich etwas. Ein Therapeut – z.B. ein Psychotherapeut – muss per se davon ausgehen, dass sein Klient (Patient) keinen Zugang mehr zu seinen Ressourcen aus eigener Kraft hat. Diesen Mangel beseitigt er mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen.

Zu einem Therapeuten geht man, wenn man in irgendeiner Art „krank“ ist.

Wer nicht „pathologisch gestört“ ist, hat bei einem Therapeuten nichts verloren. Was pathologisch ist, ist im ICD – dem internationalen Katalog der Krankheiten – beschrieben.

Übrigens verwenden manche Psychotherapeuten auch die Coaching-Methode, um mit ihren Patienten ins Ziel zu kommen.

Beratung

Die Beratung zielt darauf ab, das Wissen des einen (des Beraters) zur Lösung eines Problems auf den anderen (den Kunden) zu übertragen.

Der Berater rät zu einer bestimmten Vorgehensweise, die aus seiner Sicht – aus seinem Wissen heraus – zum Ziel führt.

Diese Form der Zusammenarbeit kann manchmal die hilfreichste sein. Sie hat – im Gegensatz zum Coaching – den Nachteil, dass der Beratene nicht lernt, seine eigenen Ressourcen zu aktivieren.

Was ist nun besser ?

Wie so oft lässt die Frage  nur über die Problemstellung und den erwarteten Nutzen beantworten.

Aus meiner Sicht ist es für gesunde Menschen, die sich verändern möchten am besten, wenn sie ein Coaching in Anspruch nehmen. Dabei lernen sie, ihre Stärken zu erkennen und zu nutzen.

Für kranke Menschen ist die Therapie die einzig richtige Form der Zusammenarbeit.

Manchmal ist es hilfreich, das Wissen eines anderen zu nutzen, um schnell an ein bestimmtes Ziel zu kommen.

Wie coache ich selbst ?

Ich selbst verwende in meinem Coachingprozessen in der Regel eine Mischung aus Coaching & Beratung (ca. 80% Coaching und 20% Beratung).

Ich habe zwar therapeutisches Handwerk gelernt (Hypnosetherapie, REVT….), da ich kein zugelassener Therapeut bin und das auch nicht werden möchte, behandle ich keine pathologischen Störungen. Wenn ich solche bei meinen Klienten vermute, spreche ich sie darauf an und verweise an Therapeuten.